Arbeitsschutz als fester Bestandteil im Betriebsalltag

Es gibt viele Gründe Arbeitsschutz als wichtiges Unternehmensziel in der Unternehmenskultur zu integrieren. Erkrankungen und Arbeitsunfälle stören den Arbeitsalltag. Durch die eintretenden Arbeitsausfälle muss die anstehende Arbeit auf weniger Personal aufgeteilt werden. Die Qualität der Arbeit leidet, hohe Kosten für den Betrieb werden verursacht.

Quelle: pixabay

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Ein wirkungsvolles, umfangreiches System zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit liegt demnach nicht nur im Interesse der Belegschaft, sondern vor allem auch im wirtschaftlichen Interesse des Unternehmens.

Im ersten Schritt werden Ziele des Arbeitsschutzes –  auf den Betrieb zugeschnitten – festgelegt. Eine Transparenz gegenüber der Belegschaft, Durchführung der geplanten Maßnahmen sowie eine regelmäßige Überprüft sind Voraussetzung für die Gewährleistung der Sicherheit.

Eine objektive Bewertung der Arbeitssicherheit lässt sich mit Hilfe detaillierter Kennzahlen durchführen. Aussagekräftige und leicht zu erfassende Kenngrößen wie die AU- oder Unfallquote geben Aufschluss und können in regelmäßigen Abständen miteinander verglichen werden.

Um die Schwere von Betriebsunfällen zu ermitteln, kann die Anzahl der Betriebsunfälle, die zu Arbeitszeitausfällen ab einem Tag fuhren, pro festgelegter Sollarbeitszeit (Lost Time Injury Frequency), herangezogen werden. Die übliche Einheit stellt hierbei die Eine-Million-Stunden-Quote dar.

 

 

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Vera Fathi

Autorin bei Gesundheit & Management. Expertin für Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.

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