Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Pflege

Betriebliches Gesundheitsmanagement wirkt sozialen, physischen und psychischen Anforderungen entgegen.

Quelle: pixabay

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Der Dienstleister mit Zukunft hat mit hohen Anforderungen zu kämpfen. Arbeitskräfte aus dem Bereich der Altenpflege leiden zunehmend unter Zeitdruck und ökonomischen Zwängen.  Laut Statistik ist dieser Bereich Spitzenreiten bei Krankheitstagen.

Um diesem Trend entgegenzuwirken, müssen in Pflegeunternehmen Standards eingehalten werden.  Dabei sind die gesetzlichen Anforderungen des Arbeitsschutzes uneingeschränkt zu erfüllen. Zudem ist eine wichtige Voraussetzung, dass Arbeits- und Ruhezeiten der Arbeitnehmer eingehalten werden.

Neben diesen grundlegenden Maßnahmen ist die Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagement, sowohl  die Verhältnis- als die Verhaltensprävention, unumgänglich. Der Bezug zum Arbeitsplatz muss mit im Vordergrund stehen.

Für Pflegeeinrichtungen bewährt sich die Definition von  Handlungsfeldern, die einrichtungsspezifisch festgelegt werden. Unter anderem sollten folgende Felder berücksichtigt werden:

  • Vorkehrungen zum betrieblichen Arbeitsschutz
  • Möglichkeiten der berufliche Weiterentwicklung, Spezialisierung und fachlicher Qualifizierung
  • Methoden der Mitarbeiterführung
  • Angebote zur individuellen Gesundheitsförderung
  • Gesundheitsfördernde und altersgerechte Arbeitsorganisation
  • Unternehmenskultur

In regelmäßigen Abständen ist die Einhaltung der Maßnahmen zu überprüfen und bei Bedarf neu anzupassen.

 

 

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Vera Fathi

Autorin bei Gesundheit & Management. Expertin für Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.