Corporate Health Award für Stadtwerke Osnabrück

Für ihr vorbildliches Betriebliches Gesundheitsmanagement sind die Stadtwerke Osnabrück als Arbeitgeber mit dem „Corporate Health Award 2013“ in der Kategorie Energie-/ Wasserwirtschaft ausgezeichnet worden. Der Preis wird seit 2009 vom Handelsblatt, dem Tüv Süd und dem Marktforschungsinstitut EuPD Research ausgeschrieben und zeichnet die besten betrieblichen Gesundheitskonzepte in acht Branchen- und drei Sonderkategorien aus.„Lebensqualität für Osnabrück ist unser Anspruch –das bezieht auch auf uns als Arbeitgeber. Denn nur mit gesunden und motivierten Mitarbeitern können wir für Lebensqualität in Osnabrück sorgen“, betont Elke Rohs, Leiterin der Personalentwicklung bei den Stadtwerken Osnabrück. „Wir freuen uns sehr über diese  Auszeichnung. So ist der Corporate Health Award eine Bestätigung für unser Engagement und ein Ansporn den beschrittenen Weg fortzuführen“, so Rohs weiter. Denn gerade in Anbetracht des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels sei es umso wichtiger die Mitarbeitergesundheit nachhaltig und ganzheitlich zu fördern.

Mitarbeitergesundheit im Fokus aller Prozesse

Laut Juryurteil nehmen die Stadtwerke mit ihrem herausragenden Gesundheitsmanagement eine Vorreiterrolle ein und setzen deutschlandweit Standards. „Das Betriebliche Gesundheitsmanagement  der Stadtwerke Osnabrück zeichnet sich durch eine sehr gute Organisation und Systematik und ein breit gefächertes, genau auf die Mitarbeiterbedarfe ausgerichtetes, Angebot aus“, so die Begründung. Vor allem das „Betriebliche Wiedereingliederungsmanagement“ (BEM) wurde von der Jury gelobt: „Mit dem BEM sollen längerfristig erkrankte Kollegen bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz unterstützt werden“, erläutert Sandra Fricke, Gesundheitsmanagerin der Stadtwerke Osnabrück. „Mehrere Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen der Stadtwerke wurden über einen Zeitraum von 18 Monaten zu sogenannten Gesundheitsberatern ausgebildet, um längerfristig erkrankte Kollegen bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz zu unterstützen oder im Bereich Prävention bei privaten oder arbeitsbedingten Gesundheitsfragen zur Seite zu stehen“, so Fricke weiter.

Gesundheitsförderung in allen „Lebensbereichen“

„Gesundheit  erstreckt sich über alle Lebensbereiche und bedarf daher einer engen Verzahnung  verschiedener Disziplinen. Deshalb arbeiten wir eng mit der   Personalentwicklung, der Arbeitssicherheit und Betriebsmedizin, aber vor allem auch mit den Mitarbeitern zusammen“, erklärt die Gesundheitsmanagerin Fricke. So haben die Stadtwerke Konzepte zur Vereinbarkeit  von Familie und Beruf oder auch zur Gefährdungsbeurteilungen erweitert und ein umfangreiches Seminarprogramm entwickelt, das sich über die Themen Gesundheitschecks, Stressmanagement und Burn-out-Prävention bis hin zu Führungskräfteschulungen zum Umgang mit suchtgefährdeten/-kranken Mitarbeitern erstreckt.

Gesundheitsangebote für jeden Bedarf

„Gesundheit soll  den Mitarbeitern auch Spaß machen“, betont Sandra Fricke. Daher bieten die Stadtwerke ihren Mitarbeitern zahlreiche Möglichkeiten zur persönlichen Gesundheitsförderung:  Beispielsweise haben die Stadtwerker durch ein Firmenfitness-Programm Zugang zu vielen Fitness-Studios und den drei eigenen Bädern. Jährliche Gesundheits- und Mitmachaktionen, die Teilnahme am Deutschen Sportabzeichen, wöchentliche Apfellieferungen, regelmäßige Gesundheitstage oder zielgruppenspezifische Angebote wie das Programm BMI-Ü35 oder Rücken-Fitness runden die Angebotspalette ab. Mit der  Auszeichnung stehen die Stadtwerke Osnabrück als mittelständisches, kommunales Unternehmen auf einer Stufe mit so genannten „Global Playern“ wie SAP, Unilever Deutschland sowie Boehringer Ingelheim.

Quelle: Stadtwerke Osnabrück

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Benjamin Fathi

Gründer, Redakteur und Autor
Gründer, Redakteur und Autor bei Gesundheit & Management. Gesundheitsmanager und Sportwissenschaftler.