Betriebliches Gesundheitsmanagement – Führungskräfte sensibilisieren

Der Grundgedanke des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) ist aus einer Vielzahl von Faktoren entstanden. Ziel ist es, ein Unternehmen in seiner Gesamtheit zu stärken. Der Weg dort hin, ist oft länger.

Quelle: pixabay

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Die Einführung eines BGM wird oft durch einen Gesundheitsbeauftragten des Unternehmens angestoßen. Einer der ersten Schritte bringt die Bildung eines Gesundheitszirkels mit sich.

Welche Schritte sind unumgänglich, um ein BGM zum Erfolg zu führen? Wie können Skepsis und Misstrauen vermindert werden?

Wichtiger Faktor ist die Gewinnung der Führungskräfte. Oft reagieren diese auf die Ankündigung einer Einführung des BGM nicht erfreut. Häufig werden „Mehrarbeit“ befürchtet, die Führungskräfte fühlen sich selbst an den Pranger gestellt, weil sie in gesundheitlichen Aspekten kein Vorbild sind und empfinden die Gesundheit des Einzelnen als Privatangelegenheit.

Die Sensibilisierung steht somit als erster großer Schritt bevor. Die hervorgehobene Rolle der Führungskräfte muss diesen ebenso vermittelt werden. Das Gefühl lediglich Spielball der Unternehmensinteressen zu sein, sollte dringend vermieden werden. Insbesondere das mittlere Management gilt es hierfür zu gewinnen. Durch die „Sandwich-Position“ kommt es gerade bei ihnen zu gesundheitlichen Problemen.

In Auftaktveranstaltungen sollten neben dem gesundheitlichen Aspekt auch der wirtschaftliche Nutzen und die dazugehörigen Kennzahlen angesprochen werden. Diese sind für Führungskräfte ebenfalls von Bedeutung.

Klar muss jedoch immer sein, dass ein BGM Hilfe zur Selbsthilfe ist und auch nur so funktionieren kann.

 

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Vera Fathi

Autorin bei Gesundheit & Management. Expertin für Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.

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