Betriebliches Gesundheitsmanagement in der rheinland-pfälzischen Landesverwaltung

Malu Dreyer unterzeichnet Vereinbarung zur Förderung des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Quelle: pixabay

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Die Ministerpräsidentin schloss gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbundes und den entsprechenden Mitgliedsgewerkschaften, des Deutschen Beamtenbundes und Tarifunion mit seinen Mitgliedsgewerkschaften eine entsprechende Vereinbarung ab.

 

Die zunehmende Überalterung des öffentlichen Dienstes war mit ein treibendes Argument für die Einführung eines BGM. Ein Viertel  der Beschäftigten sind über 55 Jahre alt. Hierbei wird das Augenmerk auf eine lebensphasengerechte und frühzeitige für das gesamte Personal angebotene Gesundheitsförderung gelegt. „Lediglich die Reduzierung des Krankenstandes im Blick zu haben, greife zu kurz“, verdeutlichte Dreyer.  Vielmehr konzentrieren sich die Projekte des BGM auf Faktoren wie Arbeitszufriedenheit, Leistungsfähigkeit und Arbeitgeberattraktivität.

Bereits 2006 entwickelte die Landesregierung bereits ein Rahmenkonzept in der Landesverwaltung entwickelt. Die wesentlichen Eckpunkte konnten mittlerweile in der gesamten Landesverwaltung umgesetzt werden.

Angesiedelt wurde das BGM in der Arbeitsgruppe Personalentwicklung, die dem Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur zuzuordnen ist.

Auch der DGB begrüßt die Verabschiedung der Vereinbarung. Insbesondere die umfassende Berichtspflicht wurde hervorgehoben.

Die Arbeitsfähigkeit zu erhalten und auch bei angehobenen Pensionsalter gesund den wohlverdienten Ruhestand beginnen zu können, muss das Ziel einer modernen Verwaltung sein.

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Benjamin Fathi

Gründer, Redakteur und Autor
Gründer, Redakteur und Autor bei Gesundheit & Management. Gesundheitsmanager und Sportwissenschaftler.