Arbeit für psychisch Kranke

Arbeit als Ursache für psychische Erkrankungen wird aktuell laut und stark in der Presse diskutiert. Unternehmen reagieren ebenfalls hierdrauf und richten ihr betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) hierauf aus.

Somit werden diverse Konzepte beschlossen die vom Individuellen- bis zum Verhältnisansatz reichen. Klagt jedoch ein Mitarbeiter über Erschöpfung, wird dieser häufig und zügig auf das Abstellgleis gestellt. Unterstütz wird dieses Vorgehen durch lange andauernde Krankschreibungen. Diese Reaktion scheint jedoch nicht immer hilfreich zu sein. Die Fachtagung „Arbeit für psychisch Kranke“ widmete sich diesem Thema.
Der Tenor der Tagung war vielmehr, dass Arbeit auch vor psychischen Erkrankungen schützt. Dies bestätigen ebenfalls Untersuchungen. So wünscht z.B. die Hälfte aller psychisch beeinträchtigten Patienten einer Reha-Einrichtung vor allem eine normale Arbeitsstelle, noch vor Partnerschaft und anderen sozialen Kontakten. Auch wenn Psychotherapie und Psychiatrien den Patienten vorübergehend unterstützen, so stabilisiert nur ein Arbeitsplatz den Patienten dauerhaft.

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Benjamin Fathi

Gründer, Redakteur und Autor
Gründer, Redakteur und Autor bei Gesundheit & Management. Gesundheitsmanager und Sportwissenschaftler.