Das AGE-Management

Hinter dem Begriff AGE verbirgt sich „Arbeitsfähigkeits- und Gesundheits-Erhaltung“. Der Ansatz orientiert sich an dem Arbeitsbewältigungsansatz von Ilmarinen aus den 1980’er Jahren.
Im Kern soll sich das Personalmanagement auf eine breite Struktur konzentrieren. So setzt sich die Personalstruktur eines Unternehmens nach dem AGE-Ansatz aus Jungen und Alten, Frauen und Männern, Migranten und Behinderten Menschen zusammen.
Eine solche Durchmischung lehnt sich an gesellschaftlichen Verteilungen an und kann somit ebenfalls diesem Bedarf entsprechen. Ein Unternehmen, das somit eher breit aufgestellt ist, wird weniger stark durch gesamtgesellschaftliche Veränderungen ins Wanken geraten, als Betriebe, die durch gewünschte Fluktuation auf einen „frischen Wind“ setzen.
Verallgemeinert lässt sich sagen, dass Unternehmen, die nicht ausreichend auf die zukünftigen demografischen Veränderungen reagieren, in das gesellschaftliche wie auch betriebswirtschaftliche Abseits rücken werden.
Einen entscheidenden Vorteil bieten Betriebe, die eine geringe Fluktuation nachweisen gegenüber Betrieben mit einer hohen „Durchlaufquote“ – Sie halten das Wissen im Betrieb.
Somit spielt das Wissensmanagement eine entscheidende Rolle im AGE-Management-Ansatz. Ältere Mitarbeiter rücken verstärkt in die Rolle der Mentoren für jüngere Kollegen.

Eine solche breite Struktur bedarf aber ebenfalls einer ausgeprägten Pflege. Somit rückt das betriebliches Gesundheitsmanagement an dieser Stelle verstärkt in den Fokus der Managementstrukturen. Lesen Sie hierzu unseren Artikel Altersgemischte Teams – die Vorteile von Jung uns Alt nutzen.

Auszüge auch auf openPR zu lesen.

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Benjamin Fathi

Gründer, Redakteur und Autor
Gründer, Redakteur und Autor bei Gesundheit & Management. Gesundheitsmanager und Sportwissenschaftler.