Der psychologische Vertrag

Betriebliches Gesundheitsmanagement als Schutz vor innerer Kündigung.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben gegenseitige Erwartungen an die Arbeitsbeziehung. Werden diese Erwartungen durch den Arbeitgeber nicht erfüllt, oder auch nur durch den Mitarbeiter so emfunden, strebt dieser einen Gerechtigkeitsausgleich an. Kann die subjektiv fehlende Gerechtigkeit nicht wiederhergestellt werden, dann führt dies zu innerer Kündigung. Das Engagement des Mitarbeiters geht stark zurück und dieser zeigt ebenfalls wenig Interesse an der Arbeit und dem Unternehmen.

Als Prävention werden Themen formuliert, die sich in jedem ganzheitlichen Gesundheitsmanagement wiederfinden. Stichworte sind: Führungsverhalten, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und Sinnhaftigkeit der Arbeit. Diese Themen sind Aufgabe einer systematischen Organisationsentwicklung. Hierbei sollten Führungskultur und entsprechende Führungskräfteentwicklungsprogramme ansetzen.

Das Führungsverhalten der direkten Vorgesetzte hat einen besonders großen Einfluss auf die Entstehung als auch Vermeidung innerer Kündigung. Oftmals sind es jedoch gerade Rahmenbedingungen, die nicht durch direkte Vorgesetzte geschaffen werden, die demotivierend auf den einzelnen Mitarbeiter wirken. Insbesondere bei innerbetriebliche Umstrukturierungen ist das Führungsgeschick der Vorgesetzten besonders gefragt.

In den morgigen Artikel Schutz vor innerer Kündigung, werden konkrete Möglichkeiten zur Vorbeugung näher erläutert.

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Benjamin Fathi

Gründer, Redakteur und Autor
Gründer, Redakteur und Autor bei Gesundheit & Management. Gesundheitsmanager und Sportwissenschaftler.