Die Kultur der Innovation

Die Grundvoraussetzungen für einen innovativen und sich selbst tragenden Prozess sind im 21. Jahrhundert die Rahmenbedingungen in den einzelnen Unternehmen. Wird der Innovationsprozess nicht gefördert, oder gar unterdrückt – durch bürokratische oder festgefahrene und streng hierarchische Prozesse und Strukturen – findet eine Innovation, wenn überhaupt, nur sehr langsam ihren Weg zu den Entscheidern im Unternehmen. Das Management muss den Menschen in den Mittelpunkt seiner Überlegungen stellen. Eine Unternehmenskultur sollte stets die geistige Vielfalt und das kommunikative Miteinander fördern, sowie auf allen Hierarchiestufen unternehmerisches Denken und einen transparenten Entscheidungsprozess ermöglichen. Nur dieser Bewusstseins- und Paradigmenwechsel garantiert schließlich ein erfolgreiches Innovationsmanagement 2.0.

Ein gutes Beispiel auf Unternehmensebene ist die i-flash Community von Swarovski. Mitarbeiter aus allen Bereichen entwickeln hier gemeinsam neue Produktideen und arbeiten sie zu umsetzungsfähigen Konzepten aus. Mittlerweile sind die Mitglieder dieser Gemeinschaft an 70 Prozent aller Produktneueinführungen beteiligt; aus dieser Gruppe heraus entstanden bereits viele hochwertige Lösungen.

Dieses Beispiel ist kein Einzelfall, beeindruckt aber durch seine Effizienz. Letztlich repräsentieren Mitarbeiter auch immer in einem gewissen Maße die Kundenschicht und können so durch eine Diskussion in großer Runde bereits entscheidende Vorauswahlen und K.O.-Kriterien treffen, identifizieren und ausbessern.

Quelle:
HBM

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Jan Wunderlich

Autor bei Gesundheit & Management.

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