EU setzt sich für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz ein

Strategischer Rahmen für Gesundheit und Sicherheit veröffentlicht.

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Quelle: Europäische Kommission

Brüssel – In einem „Strategischen Rahmen für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 2014-2020“ hat die Europäische Kommission Herausforderungen und strategische Ziele für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz publiziert.

Grund hierfür sind jährlich über drei Millionen Arbeitnehmer, die in der EU schwere Arbeitsunfälle erleiden, bei 4.000 Arbeitnehmer führen diese Unfälle zum Tod. Mit dem neuen „Strategischen Rahmen“ soll die Sicherheit an den Arbeitsplätzen erhöht und zudem die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen gesteigert werden. Im Fokus stehen hierbei kleine Firmen.

Der „Strategische Rahmen“ sieht vor, dass Rechtsvorschriften über Gesundheitsschutz und Sicherheit besser umgesetzt werden. Desweiteren soll die Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen durch die Bekämpfung neuer und aufkommender Risiken gesteigert werden. Unter den dritten Bereich fällt die Berücksichtigung des demographischen Wandel.

Zur Umsetzung des „Strategischen Rahmen“ wird es eine  Reihe von Maßnahmen geben, zum Beispiel technische Unterstützung und praktische Hilfsmittel für kleinere Unternehmen, sowie die Vereinfachung der bestehenden Rechtsvorschriften und eine bessere Erfassung von Risiken und Unfällen.

Eine Überprüfung der Umsetzungen findet erstmals im Jahr 2016 statt.

 

 

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Vera Fathi

Autorin bei Gesundheit & Management. Expertin für Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.

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