Gefährdungsbeurteilung

Das Mittel der Wahl des Arbeitsschutzes.

Eine Gefährdungsbeurteilung dient der Ermittlung und Bewertung von Gefährdungen im betrieblichen Umfeld. Ferner werden hierüber Maßnahmen abgeleitet und hinsichtlich der Wirksamkeit evaluiert. Somit ist eine Gefährdungsbeurteilung ein präventives Mittel und kann ebenfalls als Einstieg in Themen des betrieblichen Gesundheitsmanagement genutzt werden (bspw. psychische Belastungen, Führungsverhalten etc.).

Die gesetzliche Grundlage für Gefährdungsbeurteilungen bilden die Paragraphen 5 und 6 des Arbeitsschutzgesetzes. § 3 Betriebssicherheitsverordnung,.§ 6 Gefahrstoffverordnung, §§89, 90 Betriebsverfassungsgesetz.

Der Gesetzgeber hebt in §5 Arbeitsschutzgesetz Absatz 3 6 Gefährdungen hervor.

  1. die Gestaltung und die Einrichtung der Arbeitsstätte und des Arbeitsplatzes,
  2. physikalische, chemische und biologische Einwirkungen,
  3. die Gestaltung, die Auswahl und den Einsatz von Arbeitsmitteln, insbesondere von Arbeitsstoffen, Maschinen, Geräten und Anlagen sowie den Umgang damit,
  4. die Gestaltung von Arbeits- und Fertigungsverfahren, Arbeitsabläufen und Arbeitszeit und deren Zusammenwirken,
  5. unzureichende Qualifikation und Unterweisung der Beschäftigten,
  6. psychische Belastungen bei der Arbeit.

Handlungshilfen bei der Umsetzung von Gefährdungsbeurteilungen finden Sie hier.

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Benjamin Fathi

Gründer, Redakteur und Autor
Gründer, Redakteur und Autor bei Gesundheit & Management. Gesundheitsmanager und Sportwissenschaftler.