Gefährdungsbeurteilung

Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Unternehmen unabhängig von der Anzahl der MitarbeiterInnen zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung. So müssen Gefährdungen am Arbeitsplatz ermittelt und nach schwere der Gefährdung eingestuft werden. Darüber hinaus sind Arbeitsschutzmaßnahmen festzulegen und deren Wirkung zu überprüfen.  

Neben dieser gesetzlichen Verpflichtung stellen Gefährdungsbeurteilungen eine gute Grundlage dar, ein systematisches Gesundheitsmanagement aufzubauen.

Die Gefährdungsbeurteilung kann vom Arbeitgeber selbst aber auch von externen Institutionen durchgeführt werden. Ferner kann jeder Mitarbeiter das Unternehmen zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung auffordern. Der Arbeitgeber ist dann dazu verpflichtet eine solche Beurteilung zu initiieren.

Auch wenn in diesem Artikel zunächst von Pflicht gesprochen wird, besteht auch hier für jeden Unternehmer die Chance die Produktivität seines Unternehmens zu steigern. Wie eine Gefährdungsbeurteilung erstellt wird, hat die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) in einem sieben Punkte Plan festgehalten. Diese 7 Schritte werden wir Ihnen morgen vorstellen.

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Benjamin Fathi

Gründer, Redakteur und Autor
Gründer, Redakteur und Autor bei Gesundheit & Management. Gesundheitsmanager und Sportwissenschaftler.