Gesetzentwurf zur Flexi-Rente

Ob aus Spaß oder Not, ab nächstem Jahr haben Rentner die Möglichkeit, ihre Rente aufzubessern.

Quelle: pixabay

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Die Bundesregierung hat vor Kurzem den Gesetzesentwurf zur flexiblen Rente auf den Weg gebracht. Teile der neuen Regelungen sollen bereits ab Januar, das neue Hinzuverdienstrecht ab Juli 2017 in Kraft treten.

 

Rentner können künftig länger arbeiten dürfen – wenn sie wollen und können. Die neue Flexi-Rente soll Ruheständlern die Möglichkeit geben, auch nach Beginn der Altersrente dazuzuverdienen.

Bislang konnten Rentner ihre Rente aufstocken. Hierzu durften sie bislang pro Monat 450 EUR und 2x im Jahr 900 EUR verdienen. Weitere Verdienste wurden auf die Rente angerechnet und diese somit reduziert.

Mit der neuen „Flexi-Rente“ entfallen diese Grenzen. Wer mehr als 6300 EUR im Jahr dazuverdient, muss 40% des überschrittenen Betrags abführen.

Zudem sollen bei der neuen „Flexi-Rente“ zusätzlich alle, die freiwillig weiter Beiträge zahlen, auch ihre Ansprüche erhöhen können.

Für Arbeitgeber soll es attraktiver werden, Rentner einzustellen. Denn für sie sollen in der Zukunft keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung geleistet werden.

Mit der Einführung der flexiblen Rente sind zusätzlich berufsbezogene Gesundheitschecks geplant, um langfristige Gesundheitsprobleme früher zu erkennen.

Das neue Gesetz stellt automatisch neue Anforderungen an die Unternehmen, sich um die Gesundheit der Mitarbeiter zu kümmern und neue Konzepte speziell für ältere Menschen zu entwickeln.

 

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Vera Fathi

Autorin bei Gesundheit & Management. Expertin für Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.

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