Gesundheitsförderung und -schutz bei Berufskraftfahrer

Die Situation von Kraftfahrern ist je nach Einsatzgebiet unterschiedlich. Fahrer im Gütertransport sind im Vergleich zu Fahrern im Personentransport anderen Belastungen ausgesetzt. Aufgrund der Tätigkeit außerhalb des Betriebsstandortes ist jedoch für beide Berufsgruppen die Teilnahme am Betrieblichen Gesundheitsmanagement erschwert.

Quelle: pixabay

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Laut Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin liegt  im klein- bis mittelbetrieblich organisierten Gütertransportwesen eine defizitäre Situation bezüglich der Gesundheitsprävention vor.

Das Ergebnis einer Umfrage stellt heraus, dass nur ein Fünftel der befragten Betriebe Maßnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung durchführen.

Diese Zahl wird aber als zu groß eingeschätz, da der Rücklauf der Umfrage bei nur 11% liegt.

Gerade Kraftfahrer sind sowohl physischen als auch psychischen Belastungen ausgesetzt, sie fühlen sich auf ihren Touren oft allein gelassen. Zudem kommt eine überdurchschnittliche Häufigkeit riskanter Lebensstile – insbesondere Ernährungsverhalten und Tabakkonsum – hinzu.

Mit Hilfe einiger Ansätze können Risiken entgegen gewirkt werden:

– Durchführung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen                         – Unterstützung von Veränderungsproszessen durch die                              Führungsebene                                                                                                                   – partizipative Ansätze bei der Dienstplangestaltung                                   – Weiterbildungsmöglichkeiten                                                                                   – arbeitsorganisatorische Maßnahmen speziell für ältere                              Mitarbeiter (Fahrzeitenverkürzung, Mischarbeit)

 

 

 

 

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Vera Fathi

Autorin bei Gesundheit & Management. Expertin für Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.