Handwerker und Bauarbeiter am häufigsten von Berufsunfähigkeit betroffen

Mit rund 880.000 ist die Zahl der meldepflichtigen Unfälle im letzten Jahr leicht gestiegen. Besonders Handwerker und Bauarbeiter tragen ein hohes Unfall- und damit ein erhöhtes Berufsunfähigkeitsrisiko.

Quelle: pixabay

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Insgesamt 40 Prozent der Beschäftigten auf dem Bau leiden unter vier oder mehr Beschwerden im Muskel-Skelett-Bereich. Besonders Gerüstbauer und Dachdecker tragen ein hohes Unfallrisiko.

 

Das Arbeiten in Bauberufen ist überdies mit psychischen Anforderungen verbunden. Diese sind z.B. auf eingeschränkte Handlungsspielräume und monotone Arbeitsabläufe sowie starken Leistungs- und Termindruck zurückzuführen.

Prävention, Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung bekommen daher eine wichtige Bedeutung. Eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung sowie die Einhaltung von Verhaltens- und Bewegungsregeln können die Belastungen während der Arbeit verringern.

Zudem gilt es, Auszubildende und junge Mitarbeiter von Anfang an in den Gesundheitsbereichen zu schulen, um langfristig ein Unternehmen gesund zu halten.

Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft gibt in ihrer Informationsbroschüre „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Bau“ einen weitreichenden Überblick über gesundheitsfördernde Maßnahmen am Bau.

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Vera Fathi

Autorin bei Gesundheit & Management. Expertin für Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.