Ich sehe etwas, was du nicht siehst

Apple und Google werben für eine neue Zukunft des Wohnens, in der Bewohner und Wände mit kleinen Sensoren ausgestattet sind. Diese Sensoren könnten auch das Arbeitsleben beeinflussen und einen weiterer Schritt zur Komplettüberwachung liefern.

Quelle: pixabay

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Die zwei jüngsten „wearable“  Innovationen, die in geraumer Zeit erworben werden können, sollen die Produktivität der Arbeitnehmer steigern und liefern eine lückenlose Überwachung.

Die Armbanduhr „Sparks“, die die Frequenz von Körperbewegungen wahrnimmt, nimmt wahr,  ob man wach ist. Schläft man ein, fängt sie an zu vibrieren.

Bei dem zweiten Produkt handelt es sich um ein Armband. Die negative Sanktion fällt aber deutlich härter aus. Werden die vorformulierten persönlichen Tagesziele nicht eingehalten, erhält der Träger des Armbandes einen Stromstoß.

Neben negativen Sanktionen können die neuen Technologien aber auch zur betrieblichen Gesundheitsförderung beitragen. Beispielsweise die XOEye-Brille, die für Fabrikarbeiter entwickelt wurde. Diese nimmt Bewegungen wahr. Bückt sich ein Arbeiter zu oft, kann dies als Anlass genommen werden, den Arbeitsplatz umzugestalten.

Arbeitgeber sollten sich bewusst sein, welches Ziel sie mit den neuen Hilfsmittel erreichen wollen und welchen Stellenwert der Arbeitnehmer im Unternehmen hat.

 

 

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Vera Fathi

Autorin bei Gesundheit & Management. Expertin für Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.

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