Jacobs University: Digitales BGM funktioniert

Quelle: Pixabay

Quelle: Pixabay

eHealth Konzepte im BGM fördern die Motivation und Teilnahme an Maßnahmen.

In einer Untersuchung der Jacobs University unter der Leitung von Prof. Dr. Sonia Lippke wurden die Wirksamkeit von eHealth Angeboten überprüft. Die Gesundheitspsychologin legt hierbei den Fokus auf die individuelle Ansprache der Mitarbeiter. „In unseren Untersuchungen haben wir festgestellt, dass wir Menschen in ihrer Lebenswelt abholen und ihre Bereitschaft zur Verhaltensänderung einbeziehen müssen“, erklärt die Professorin.

Die Studie belegt, dass eine gesunde Lebensführung bei den Teilnehmern ausgeprägter ist, die über eHealth Konzepte direkt angesprochen werden. In der Untersuchung wurden die Teilnehmer in drei Gruppen unterschieden. Die Klassifizierung richtete sich nach dem bestehenden Lebensstil. Die Gruppen wurden in Teilnehmer, die keine erkennbare Bereitschaft zu einem gesunden Lebensstil zeigten, Teilnehmer mit bestehender Bereitschaft jedoch noch kein Handeln und Teilnehmer, die bereits einen gesunden Lebensstil führen unterteilt. Dem wurde eine Gruppe gegenübergestellt, deren Angebot sich ohne Individualisierung an die Teilnehmer richtete.
Die Versuchsgruppe wurde je nach Eingruppierung durch spezifische Informationen und Anleitungen zu einem gesunden Lebensstil (in Bezug auf Bewegung und Ernährung) geführt.

Die Ergebnisse zeigen zum einen, dass ca. zweidrittel der Teilnehmer in der spezifisch angesprochenen Gruppe nach der Untersuchung ein gesunden Lebensstil pflegen, wohingegen in der Gruppe ohne Individualisierung weniger als 50 Prozent dies umsetzen können.

Die Studie zum Artikel finden Sie hier.  

 

 

The following two tabs change content below.

Benjamin Fathi

Gründer, Redakteur und Autor
Gründer, Redakteur und Autor bei Gesundheit & Management. Gesundheitsmanager und Sportwissenschaftler.