Kleiner Einsatz, große Wirkung

In Amerika und Asien gehören Power-Napping und Entspannungsmethoden bereits in den Arbeitsalltag. Das Wissen über die Wichtigkeit wächst auch bei uns. Aber von Akzeptanz noch keine Spur.

Quelle: pixabay

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In Deutschland haben nur bei wenigen Betriebe wie BASF, Opel, Lufthansa und Vailllant verschiedene Formen von Kurzent-spannung einen festen Platz im Arbeitsalltag gefunden. Denn oft werden die kurzen Auszeiten mit Faulheit gleichgesetzt und von Vorgesetzten und Kollegen missbilligt.

Jedoch wünscht sich laut einer Umfrage von 2012 durch das Businessnetzwerk Linkedin unter mehr als 7.000 Fach- und Führungskräften weltweit jeder fünfte Beschäftigte ein Plätzchen für ein Nickerchen.

Untersuchungen haben zudem ergeben, dass die Leistungsfähigkeit nach einer kurzen Auszeit sich um 30% steigert. 20 bis 30 Minuten sollten dabei nicht überschritten werden. So kann man den Biorhythmus zum Leistungstaktgeber nutzen.

Die Einführung einer akzeptierten bewussten Entspannungsphase als gesundheitsförderndes  und leistungssteigerndes Instrument bedarf wie viele neue Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung einen langen Atem.

 

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Vera Fathi

Autorin bei Gesundheit & Management. Expertin für Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.