Kolumne – Wege zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (6)

Ein Topf voll Gold?

65bcb3163_6899674,3Wie bereits in den vorrangegangenen Artikeln erwähnt, ist BGM mehr als der berühmte Apfel auf dem Konferenztisch. Es geht mehr darum Gesundheit in allen Umstrukturierungen und Prozesse zu denken und zu leben. Hieraus ergibt sich auch, dass ein funktionierender Lenkungsausschuss finanziell ausgestattet sein muss, sodass Projekte und Maßnahmen auch tatsächlich umgesetzt werden können. Diese sollten dann nicht nochmals von einer obersten Stelle abgenickt werden müssen. Aber Ressourcen sind mehr als nur Geld.

Vielmehr geht es ebenfalls darum, ausreichend für personelle Unterstützung zu sorgen. Hierfür sind nicht immer neue Stellen nötig, solange bereits bestehend Akteure ausreichend mit zeitlichen Ressourcen ausgestattet sind. Hier werden viele Leser zustimmen, dass insbesondere Zeit im alltäglichen Geschäft knapp bemessen ist. Soll also ein BGM gelebt werden, bedarf es zeitliche Ressourcen für die turnusmäßigen Termine, wie das Tagen des Steuerkreises. Ebenfalls sehr zeitaufwendig sind  z.B. die Planung und die Umsetzung von Maßnahmen.
Letztlich bedarf es ebenfalls räumliche und technische Ausstattung, sodass das betriebliche Gesundheitsmanagement nicht an den Verhältnissen scheitert.

Projekte leben von Taten und nicht von Lippenbekenntnissen. Somit ist es von überragender Wichtigkeit, wer sich um was kümmert. Somit wenden wir uns nächste Woche eben dieser Fragestellung zu.

The following two tabs change content below.

Benjamin Fathi

Gründer, Redakteur und Autor
Gründer, Redakteur und Autor bei Gesundheit & Management. Gesundheitsmanager und Sportwissenschaftler.