Kompetenzhygiene aktiv betreiben

Das Wort Kompetenzhygiene als psychologischer Terminus bedeutet letztlich nichts anderes, als eine „Reinigung“ des Egos. Jeder Mensch begeht auf vielfältige Weise tagtäglich Kompetenzhygiene und leitet von dieser ab, dass er gut und leistungsfähig ist. In welcher Weise sich Kompetenzhygiene nun ausdrückt (die einen lösen ein schlichtes Sudoku um sich zu beweisen, dass sie etwas schaffen können, andere versinken in Videospielen und lösen dort Rätsel und andere Aufgaben. Wiederum Andere lernen eine neue Sprache, nehmen ab, machen Sport, etc.) ist letztlich egal, die Hauptsache ist, dass sie aktiv durchgeführt wird. Der Abbau von Stress und seinen Symptomen ist eine logische Folge aus dem aktiven Gestalten und Erleben der eigenen Bewältigungsmuster: Komptenzhygiene.
Wenn Sie ihre unbewusste Kompetenzhygiene so anpassen, dass Sie sie aktiv erleben, wirkt sich das positiv auf ihre Selbstwahrnehmung und dementsprechend auch ihr Selbstbild und analog zum Eindruck auch auf ihrem Ausdruck von sich selbst aus.

Zum Themenbereich Kompetenzhygiene finden Sie einen Exkurs in der Human-Factors Literatur: Badke-Schaub, P., Hofinger, G., & Lauche, K. (2008). Human Factors – Psychologie sicheren Handelns in Risikobranchen. Heidelberg: Springer

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Jan Wunderlich

Autor bei Gesundheit & Management.

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