Krank zur Arbeit

Ein Drittel der Rushhour-Generation schleppt sich krank zur Arbeit.

Quelle: Pixabay

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Laut einer repräsentativen Umfrage der DAK im Rahmen des Gesundheitsreports 2014 gehen zwei Drittel der Befragten mit Gesundheitsproblemen zur Arbeit. Besonders belastet ist die sogenannte Rushhour-Generation. Hierunter wird die Generation zwischen 30 und 40 Jahren verstanden, die sich im Spagat von Karriere und/oder Familie befinden. Das geht aus der Umfrage, die durch das Forsa-Institut durchgeführt wurde, hervor. Befragt wurden rund 3.200 Männer und Frauen.

Das Thema Präsentismus rückt durch dieses Befragungsergebnis wiedermal in den Fokus. Als Ursache konnte Frank Meiners, Diplom-Psychologe bei der DAK-Gesundheit, Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes identifizieren. Insbesondere bei Eltern besteht der Eindruck, dass diese aufgrund von Krankheit der Kinder häufiger fehlen. „Deshalb machen manche Abstriche bei sich selbst“, so der Gesundheitsexperte.

Erheblich spielt auch die Situation im Unternehmen eine Rolle. Unzureichend kommuniziertes Changemanagement führt ebenfalls zu Verlustängsten und dadurch zu einem Anstieg des Präsentismus. Eine gute Unternehmenskommunikation und ein gut aufgestellte Konzepte im betrieblichen Gesundheitsmanagement, können Mitarbeiter in ihrer Gesundheitskompetenz stärken und solche Effekte abmildern.

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Benjamin Fathi

Gründer, Redakteur und Autor
Gründer, Redakteur und Autor bei Gesundheit & Management. Gesundheitsmanager und Sportwissenschaftler.