Mit doppelter Kraft voraus

Mit zwei Gehirnen und vier Händen teilen sich zwei Personen einen Arbeitsplatz. Jobsharing – oft trifft dieses Modell noch auf Skepsis. Zu Unrecht. Denn gute Jobsharing-Teams sind oft sehr produktiv.

Quelle: pixabay

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Dieses Modell der Teilzeitarbeit hat in großen Unternehmen bereits einen Platz gefunden. Häufig sind die Arbeitsplatzinhaber dabei selbst für die Aufteilung der Arbeitszeit und der Inhalte verantwortlich.

Vor allem wünschen sich Mitarbeiterinnen kürzere Arbeitszeiten und mehr Freizeit, um Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Aber auch für Männer spielt die Zeit zu Hause einer immer größere Rolle.

Einen Rechtsanspruch auf Jobsharing gibt es jedoch nicht.

Neben den positiven Seiten birgt diese Form der Arbeitsteilung auch Negatives. Vor allem bezüglich Krankheits- und Urlaubsvertretung müssen im Vorfeld klare Absprachen getroffen werden. Denn stimmt die Chemie zwischen den beiden Mitarbeitern, droht dieses Modell zu scheitern.

Damit Jobsharing funktioniert und auch weiter überzeugt, braucht es viel Engagement und Willen, miteinander ein Team zu bilden. So profitieren alle.

 

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Vera Fathi

Autorin bei Gesundheit & Management. Expertin für Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.

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