Neue Studie der Bertelsmann-Stiftung

Heute veröffentlichte die Bertelsmann-Stiftung ihre neue Studie. Rund 1.000 Erwerbstätige wurden repräsentativ befragt. Kern ist die Abfragung der aktuellen Arbeitsplatzsituation und deren Belastung.

Quelle: pixabay

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Viele Mitarbeiter haben das Gefühl, nicht im eigenen Unternehmen mitwirken zu können und fühlen sich durch die vorgegebenen Zielvereinbarungen unter Druck gesetzt.

Viele Arbeitnehmer arbeiten über das im Vertrag feststehende Maß hinaus. Grund ist der hohe Druck am Arbeitsplatz.  25% der befragten Vollzeit-Beschäftigen legen ein zu hohes Arbeitstempo vor, das langfristig nicht durchgehalten werden kann. 18% erreichen oft die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit, auf Pausen verzichten 23%. Jeder Achte erscheint krank im Unternehmen.

Zudem glauben 51% Befragten, keinen oder nur geringen Einfluss auf ihre Arbeitsmenge zu haben und über 40% haben nicht die Möglichkeit, Zielvorgaben mitzubestimmen.

Folge sind gering oder keine Regenerationszeiten. Arbeitnehmer greifen vermehrt zu Nikotin und Medikamente, um ihre Leistungsfähigkeit zu steigern.

Die Autoren der Studie fordern von Unternehmen, ihre Arbeitsbedingungen mit auf die Bedürfnisse der Arbeitnehmer abzustimmen, um langfristig ihr Leistungspotential auszuschöpfen.

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Vera Fathi

Autorin bei Gesundheit & Management. Expertin für Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.

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