Psychische Erkrankungen verursachen 54 Millionen Fehltage

Die Zahl der Krankschreibungen wegen psychischer Erkrankungen ist deutlich gestiegen. 53,5 Millionen Fehltage fielen bereits 2010 in Deutschland an. 2001 waren es noch 33,6 Millionen. Die Regierung sieht dennoch keinen akuten Handlungsbedarf. Aber warum eigentlich nicht?
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BGM Potential

Die Zeiten des rasanten Konjunkturaufschwungs sind scheinbar vorbei und in vielen Branchen ebbt dieser bereits wieder ab. Außerdem werden bereits jetzt verstärkte Kapitalflucht aus französischen, belgischen und italienischen Banken registriert, ganz zu schweigen von Spanien und Griechenland. Die verflochtene europäische Wirtschaft muss, wie es scheint, in den kommenden Jahren eine weitere Bewährungsprobe bestehen. Wo bleibt da das Geld für BGM?

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Österreich will Arbeitnehmer gesetzlich vor Stress schützen

Studien belegen, die häufigsten Ursachen krankheitsbedingter Ausfälle sind stressbedingt. Diese Feststellung verdient Aufmerksamkeit. Österreich reagiert durch eine Verschärfung der bestehenden Gesetze – im Konkreten das Arbeitnehmerschutz- und das Arbeitsinspektionsgesetz. Ferner wird ebenso die arbeitsmedizinische Ausbildungsverordnung angepasst. Die Veränderungen sollen voraussichtlich 2013 in Kraft treten. Bisherige Gesetze verpflichten Arbeitgeber dazu sicherzustellen, dass der Arbeitsplatz nicht körperlich krank macht. Diese soll nun um psychische Belastungen erweitert werden. Die Evaluierung der psychischen Belastungen sollen Experten wie Arbeits- und Organisationspsychologen vornehmen.
Inwieweit eine solche gesetzliche Verordnung erfolgversprechend ist, wird die Zukunft zeigen. Sicherlich wird hierbei auch die Höhe des Strafmaßes spielen, das erhoben wird, wenn nicht dem Gesetz folge geleistet wird. Wünschenswerter wäre sicherlich, wenn sich in Vorständen und Unternehmensführung eine generelle Fürsorge für die Gesundheit des Humankapitals entwickeln würde, die nicht durch Gesetze angestoßen werden muss. Denn gesunde Mitarbeiter sind motivierte und leistungsbereite Arbeitnehmer.

Emotionen und Führung

Theoretische Grundlagen, empirische Befunde und praktische Konsequenzen

Fabian Y. Urban belegt die Relevanz von Emotionen im Organisations- und Führungskontext unter Berücksichtigung dynamischer Unternehmens-umwelten. Er wertet alternative Führungsmodelle und unterschiedliche Kompetenzmodelle führender deutscher Unternehmen aus und führt eine qualitative Befragung von 20 Personal- und Führungsexperten durch. Auf Grundlage quantitativer Daten definiert er Emotionen als erfolgskritischen Steuerungsparameter innerhalb von Arbeits- und Führungsprozessen.

Abstract

Emotionen bilden die Motivations- und Handlungsgrundlage von Individuen und sind somit als Erklärungsvariable innerhalb von Führungsprozessen von elementarer Bedeutung. Diese Erkenntnis findet sich zunehmend auch innerhalb der Führungskräfteentwicklung wieder, wenn es etwa um die Förderung sozialer Kompetenzen geht. Fabian Y. Urban zeigt anhand differenzierter Studien, dass die Konsequenzen aus den empirischen und experimentellen Befunden zu Emotionen für die Entwicklung von Führungskräften fundamental sein können. Er präsentiert einen Überblick über die Rolle von Emotionen im Organisationskontext und berücksichtigt hierbei detailliert die dynamischen Umwelten von Unternehmen. Neben der Auswertung von Kompetenzmodellen führender deutscher Unternehmen diskutiert er alternative Führungsmodelle und erweitert die Informationsbasis durch eine qualitative Befragung von 20 Personal- und Führungsexperten. Auf Grundlage der gewonnen Erkenntnisse definiert der Autor unter Berücksichtigung quantitativer Daten die Relevanz von Emotionen als Steuerungsparameter in Arbeits- und Führungsprozessen. Weiterhin zeigt er, dass der kompetente Umgang mit Emotionen für Führungskräfte eine erfolgskritische Fähigkeit darstellt.

  • ISBN-10: 3835009443
  • ISBN-13: 978-3835009448

Quelle:
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