Effizienzwahn und die Gesundheit

Bayerns Gesundheitsministerin wirbt für Betriebliches Gesundheitsmanagement.

Am 13.09.14 fand das Gesundheitsforum der Industrie- und Handelskammer Bayreuth statt. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte die Verantwortung, die Unternehmen gegenüber den Mitarbeitern haben. „Die Beschäftigten dürfen nicht vom Effizienzwahn überrollt werden.“ Sie verdeutlichte ebenfalls, dass sich dies ebenfalls in der Motivation der Mitarbeiter spiegeln würde. Weiterlesen

Der PDCA-Zyklus

Die Qualitätssicherung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements.

"Diagram by Karn G. Bulsuk (http://www.bulsuk.com)"

„Diagram by Karn G. Bulsuk (http://www.bulsuk.com)“

Der PDCA-Zyklus (auch Demingkreis) genannt geht auf den amerikanischen Physiker und Statistiker William Edwards Deming zurück. Die Buchstaben PDCA stehen hier für Plan, Do, Check und Act. Durchlaufen Prozesse diese vier Phasen, wird hierdurch eine kontinuierliche Verbesserung des Prozesses ermöglicht. Weiterlesen

Die Mehrarbeiter

Krankenkassen fordern mehr Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Quelle: Pixabay

Quelle: Pixabay

Nach einer Untersuchung der EU-Kommission machen die Deutschen mehr Überstunden als ihre europäischen Kollegen. Der EU-Sozialkommissar Lazlo Andor verdeutlicht gegenüber der Tageszeitung „die Welt“: „in keinem Land der Eurozone gibt es einen so großen Unterschied zwischen den Tarifvertraglich vereinbarten Wochenarbeitszeit und der tatsächlichen Wochenarbeitszeit wie in Deutschland.“ Weiterlesen

DAK-Gesundheitsreport 2014

Fokus: Rushhour des Lebens

Quelle: DAK Gesundheitsreport 2014

Quelle: DAK Gesundheitsreport 2014

Als Rushhour des Lebens wird das Alter zwischen 25 und 39 Jahren beschrieben. Hier häufigen sich die Doppelbelastungen. Familienplanung, Berufseinstieg, Kinderwunsch und Karriereplanung das Spannungsfeld könnte nicht größer sein.

Doch das Ergebnis des DAK-Gesundheitsreports überrascht: Trotz des Spannungsfeldes ist diese Altersgruppe besonders gesund. Ausfalltage liegen hier deutlich unter dem Durchschnitt. Kinder beeinflussen die Ausfalltage nicht.

Eine weitere wichtige Erkenntnis: Chronische Erkrankungen sind weiter auf dem Vormarsch. Selbst in der oben genannten Altersgruppe leiden bereits vier von zehn Beschäftigten an Rückenproblemen, sieben Prozent unter Bluthochdruck. Wegen psychischen Beschwerden müssen zwanzig Prozent der Männer und bereits mehr als dreißig Prozent der Frauen ärztlich behandelt werden.

Kinder beeinflussen jedoch das Gesundheitsverhalten der Mütter negativ. In Hinblick auf Bewegung, Ernährung und Schlaf schneiden Erwerbstätige mit Kindern schlechter ab als selbige ohne Kinder. Da der Lebensstil einen besonders hohen Einfluss auf chronischer Erkrankungen hat, sind Konzepte speziell für Erwerbstätige mit Kindern zu empfehlen, die zum einen auf Entlastung abzielen und zum anderen den Bedürfnissen, dieser Personengruppe gerecht wird (siehe Abbildung).

Informationsplattform für Betriebliches Gesundheitsmanagement.