Paulinenkrankenhaus: Erfolgsfaktoren des BGM-Projekts

Paulinenkrankenhaus senkte nicht nur den Krankenstand, sondern bindet auch Pflegekräfte

Ute Hennig, stellvertretende Pflegedienstleitung, Paulinenkrankenhaus

Ute Hennig, stellvertretende Pflegedienstleitung, Paulinenkrankenhaus

Die Beratung durch SMEO Consult hat zum Gelingen des Projekts erheblich beigetragen. Dr. Irene Preußner-Moritz hat uns professionell dabei unterstützt, dieses Projekt aufzuziehen, das unsere Erwartungen übertroffen hat. Unsere Pflegekräfte verhalten sich heute viel gesundheitsbewusster, sie sind dadurch motivierter und belastbarer. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es wichtig, in das bestehende Personal zu investieren.

Erfolgsfaktoren des Projekts

  • Die Krankenhausleitung, die sich gemeinsam mit ärztlicher Leitung, Verwaltung und Pflege  für das Projekt entschieden hat, hat den Nutzen erkannt und stand von Anfang an hinter dem Vorhaben, ein breites Angebot an gesundheitsfördernden Maßnahmen für die größte Berufsgruppe einzuführen.
  • Finanzielle Mittel standen zur Verfügung, um eine professionelle Begleitung durch eine Gesundheitsmanagerin zu ermöglichen, die aufgrund ihrer wissenschaftlichen Fundierung und ihres umfangreichen Erfahrungsschatzes genau die Interventionen eingesetzt hat, die hochwirksam sind und zu einer hohen Akzeptanz gesundheitsfördernder Maßnahmen geführt haben.
  • Die Belegschaft wurde frühzeitig in den Veränderungsprozess einbezogen und umfassend über die Maßnahmen informiert.
  • Unterschiedliche Sichtweisen einer heterogenen Steuerungsgruppe, engagierten Pflegekräften und einer externen Beraterin trugen zu wirksamen und von allen Seiten akzeptierten Lösungen bei.
  • Der Pflegedienstleitung ist es gelungen, die Stationsleitungen von Beginn für das Projekt zu überzeugen, so dass die breite Beteiligung des Leitungsteams auch zu einer Stärkung der Führungsrolle führte.
  • Zügige Abhilfe von Missständen, zum Beispiel hoher Geräuschpegel und fehlende Lagerungshilfsmittel, aus dem Weg zu räumen und der Einsatz eines Springers, der die Pausenauslösung im Nachdienst durchführt.
  • Bewusstsein für die Sinnhaftigkeit einer Pausenkultur, feste Pausenzeiten und eine breite Akzeptanz unter den Pflegekräften und auch der anderen Berufsgruppen wurden erreicht.
  • Die Selbstpflege ist ein wichtiger Bestandteil des (Arbeits-) lebens der Leistungsträger im Schichtdienst und trägt wesentlich zum Wohlbefinden am Arbeitsplatz bei.
  • Es wurde effizient und beharrlich an den Stellschrauben gearbeitet, die eine Belastung verringern, dabei sowohl individuelle als auch betriebliche Faktoren berücksichtigt.

 

SMEO Consult-Geschäftsführerin Dr. Irene Preußner-Moritz ist Diplom-Psychologin, Neurosystemischer Businesscoach und Gesundheitscoach. Mit ihrem Beratungsteam entwickelt sie seit über acht Jahren erfolgversprechende Lösungen im Bereich Führung, Veränderung, Gesundheits- und Demografiemanagement. Zu den Kunden der Berliner Unternehmensberatung zählen mittelständische Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich, der IT Branche sowie der Öffentliche Dienst und die Gesundheitswirtschaft. Ihr Gesundheitsmanagementsystem wurde 2011 bei einem Kunden mehrfach ausgezeichnet. Seit 2015 ist sie auch als Expertin für die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie tätig.

Kontakt: preussner-moritz@smeoconsult.de, http://www.smeoconsult.de

SMEO Consult-Geschäftsführerin Dr. Irene Preußner-Moritz

SMEO Consult-Geschäftsführerin Dr. Irene Preußner-Moritz

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Die HR-Journalistin schreibt im Auftrag von Beratungsunternehmen Fach- und Projektartikel. Ihre Schwerpunkte sind u.a. Mitarbeiterbindung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.

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