Schichtarbeit als Risikofaktor

Innere Unruhe, keine geregelten Essens- und Schlafzeiten, wenig Zeit mit Familie und Freunden. Schichtarbeiter kämpfen mit einer Vielzahl an Problemen.

Quelle: arbeit-abc

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MInsgesamt 15,6 % aller Arbeitnehmer arbeiten im Schichtdienst. Diese haben ein erhöhtes gesundheitliches Risiko an kardiovaskuläre Erkrankungen, Geschwüre und bestimmte Kazinomarten zu erkranken. Zudem sinkt die geistige Fähigkeit.

Zwar regelt das Arbeitszeitgesetzt die Rahmenbedingung, trotzdem ist der wechselte Rhythmus eine starke Belastung. Diese entspricht einem Alterungsprozess von zusätzlich sechseinhalb Jahren.

Scheidet der Arbeitnehmer aus dem Dienst aus, so braucht er mindestens 5 Jahre, um sich vom Schichtdienst zu erholen.

Um Mitarbeiter bei der Erhaltung der Gesundheit zu unterstützen, sollten Betriebe medizinische Betreuung anbieten und Dienstpläne arbeitnehmerfreundlich gestalten. Bereits eine Verschiebung des Dienstbeginnes von 4 Uhr auf 6 Uhr morgens ist ein wichtiger Schritt, um die Gesundheit des Mitarbeiters zu fördern. Zudem sollten Pausen so angelegt sein, dass sie nahezu eine Regelmäßigkeit bieten.

 

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Vera Fathi

Autorin bei Gesundheit & Management. Expertin für Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.