Schichtarbeit im Biorhythmus

Wer in Schichten arbeitet, kämpft mit immer rotierenden Arbeitszeiten. Dabei berücksichtigt der Schichtplan nicht die individuelle innere Uhr. Dies hat Auswirkung auf das Wohlbefinden und die Arbeitsqualität.

Quelle: pixabay

Quelle: pixabay

Schlafforscher des Instituts für medizinische Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München sind jedoch zu interessanten Erkenntnis gekommen, wenn Arbeitszeiten an den eigenen Rhythmus angepasst werden.

In der Studie der Schlafforscher wurden die Beschäftigten einer Stahlfabrik nach Chronotypen in Schichten (Frühaufsteher, Tagarbeiter, Spätaufsteher) eingeteilt.

Laufen Arbeitszeit und Biorhythmus parallel, verbessert sich nicht nur die Schlafqualität der Arbeiter, sondern auch langfristig die Gesundheit.

Im fünfmonatigen Zeitraum der Studie verbesserte sich die Schlafqualitität der Früh- und Spätaufsteher deutlich und fühlten sich insgesamt wohler. Die Tagesarbeiter dienten als Vergleichsgruppe.

Die verbesserte Schlafqualität hat zudem Einfluss auf die Arbeitsqualität. So profitieren beide Parteien von einem flexibleren Schichtsystem.

The following two tabs change content below.

Vera Fathi

Autorin bei Gesundheit & Management. Expertin für Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.