Ständige Erreichbarkeit macht krank

Es ist schon zum Üblichen Usus geworden, dass Arbeitnehmer auch nach Feierabend mailen, simsen, telefonieren und chatten. Wer aber nie offline geht, gefährdet seine Gesundheit.

Quelle: pixabay

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79% aller Beschäftigten besitzen ein geschäftliches Telekommunikationsgerät. 77% davon nutzen dieses auch nach Dienstschluss. Der schleichende Prozess, dass gelegentlich ein Mail empfangen oder versendet wurde, ist mittlerweile Normalzustand. Wer sich verweigert, kann ganz schnell auf dem Abstellgleis landen.

Arbeitsmediziner warnen vor dieser Entwicklung. Die ständige Erreichbarkeit hat negative Auswirkungen. Wer immer „on“ ist, kann nie abschalten. Der Körper ist in einer ständigen Grundspannung. Das fördert Stress.

Das Verwischen von Arbeits- und Privatleben führt zur psychischen Belastung. Die Auswirkungen kann beim Einzelnen unterschiedlich ausfallen. Depression und Burn-out sind die schlimmsten Folgen.

Ist das Arbeiten außerhalb der Dienstzeiten unumgänglich, so müssen mit dem Vorgesetzten verbindliche Absprachen getroffen werden, wann der Arbeitnehmer zu erreichen ist und wann nicht. Diese führen zur Entlastung des Arbeitnehmers.

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Vera Fathi

Autorin bei Gesundheit & Management. Expertin für Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.