Stress kostet…

…Nerven und Geld. Die IG-Metall geht mit ihrer Anti-Stress Kampagne in die Offensive. Auf der Internetseite heißt es: „Gesundheitsstörungen wie Erschöpfung, Depression und Burnout nehmen deutlich zu. Die Kosten für diese stressbedingten Erkrankungen sind enorm und müssen von der Gemeinschaft getragen werden.“ Eine von der IGM in Auftrag gegebene Studie beziffert den Verlust durch Stress für die Volkswirtschaft mit 28.000.000.000 EUR jährlich. Die Frage ob sich Stressprävention überhaupt lohnt ist damit eigentlich vom Tisch. Zwar ist der Stressfaktor Arbeitsplatzabhängig und auch Branchenspezifisch leicht divergent, aber trotz allem in jedem Bereich und jeder Sparte vorhanden. Wobei die Kehrseite auch zu betrachten ist, wie ich bereits im Artikel Burnout oder Boreout beschrieben habe. Bevor es also blindlings in eine Stressreduktionsmaßnahme geht, sollte von spezialisierten Drittanbietern (alleine schon um keine Probleme wegen des Datenschutzes zu bekommen, von Fördergeldern und Steureinsparungen einmal ganz abgesehen) eine Analyse durchgeführt werden um einen Ist-Zustand zu ermitteln und somit adäquate Vorgehensweisen auf diesem Weg ermitteln zu können.

Quelle:
IGM 

The following two tabs change content below.

Jan Wunderlich

Autor bei Gesundheit & Management.

Neueste Artikel von Jan Wunderlich (alle ansehen)