Suchtprävention am Arbeitsplatz

Im Drogen- und Suchtbericht veröffentlicht die Bundesbeauftrage Frau Marlene Mortel die neuen Zahlen.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

In Deutschland sind ca. 1,3 Millionen Menschen alkoholabhängig. Ca. 25% der Bevölkerung raucht. 0,5% konsumieren Cannabis, 0,2% Kokain, 0,1% Amphetamine und schätzungsweise 1,4 Millionen Menschen sind von Schmerz-, Schlaf- und/oder Beruhigungsmittel abhängig.

Zahlen, die auch für Unternehmen wichtig sind. Denn nicht für jeden Arbeitnehmer ist es selbstverständlich, dass Alkohol und co. nichts am Arbeitsplatz zu suchen haben. Auch gibt es kein – ausgenommen von einigen Ausnahmen – generelles gesetzliches Alkoholverbot in deutschen Betrieben. Dies geht aus der Unfallverhütungsvorschrift BGV A1, § 15 Abs. 2, 3 hervor.

Suchtprävention ist daher ein notwendiger Bestandteil der Unternehmensarbeit. Folgende Maßnahmen dienen der Umsetzung:

  • Betriebsvereinbarung festlegen
  • Suchtbeauftragen benennen und schulen
  • Informationsveranstaltungen für alle Mitarbeiter
  • Festlegung der Vorgehensweise bei Verdachtsfällen
  • Maßnahmenplan bei konkreten Fällen

 

 

 

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Vera Fathi

Autorin bei Gesundheit & Management. Expertin für Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.

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