TÜV Nord entwickelt Instrument zur Messung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz

Das Arbeitsschutzgesetz hat seit dem 25.09.2013 die psychische Belastung am Arbeitsplatz als Gefährdungs-faktor aufgenommen. Bei Gefährdungs-beurteilungen müssen diese nun berücksichtigt werden.  Der TÜV Nord gibt Betrieben hierfür Hilfestellung bei der Ermittlung und Beurteilung der Belastung.

Quelle: TÜV Nord

Quelle: TÜV Nord

Der TÜV Nord hat in Anlehnung an die DIN EN ISO 10075 ein Modulverfahren mit 3 Stufen entwickelt, die der Ermittlung und Beurteilung psychischer Belastung dienen. Abhängig vom Unternehmen können unter 5 Messinstrumenten 3 Stufen gewählt werden.

Das Modulverfahren deckt negative Auswirkungen psychischer Belastungen auf und ermöglicht eine systematische Reduktion. Die Mitarbeiter werden in das Verfahren eingebunden und gestalten Änderungsvorschläge aktiv mit. Nach festgelegtem Zeitintervall wird die Einhaltung der Ziele überprüft und gegebenenfalls korrigiert.

 

 

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Vera Fathi

Autorin bei Gesundheit & Management. Expertin für Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.