Weiche Faktoren spiegeln sich in Kennzahlen wider

Gestern haben wir über die Auszeichnungen des internationalen Forschungs- und Beratungsinstitutes Great Place to Work® berichtet. Weshalb diese weichen Faktoren von Bedeutung sind und warum Unternehmen diese im Blick haben sollten, erläutern wir heute.

Quelle: pixabay

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Unternehmen funktionieren nur, wenn die Mit-arbeiter anwesend sind und ihre Arbeit verrichten. Sowohl ein hoher Krankenstand als auch eine hohe Fluktuationsrate verursachen einen Kostenverlust.

Doch der Teufel steckt im Detail.

Selbstverständlich sind in Winterzeiten mehr Mitarbeiter krank als in den Frühlings- und Sommermonaten. Aber ein hoher Krankenstand kann auch ein Zeichen von Unzufriedenheit und Resignation sein.  Bei der Fluktuationsrate wird die Angelegenheit schon deutlicher. 3% – 7% werden als eine gesunde Fluktuation eingestuft. Unternehmen, die deutlich über dieser Grenze liegen, sollten das „Warum“ hinterfragen.

Denn die Erhöhung von objektiven Kennzahlen ist der Spiegel der weichen Faktoren. Mitarbeiterunzufriedenheit,  ungeachtet der Ursachen, hat logischerweise Folgen. Dienst nach Vorschrift, innerliche Kündigung, Krankschreibungen, Präsentismus, Absentismus, schlechte Kommunikation, Qualitätsminderung der Arbeit und mangelnde Identifikation mit dem Unternehmen sind u.a. die Konsequenzen.

Es muss nicht immer ein umfangreiches betriebliche Gesundheitsmanagement eingeführt werden. Manchmal reichen schon wenige Veränderung aus. Jedoch muss die Ursache erkannt werden, um angemessen handeln zu können.

 

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Vera Fathi

Autorin bei Gesundheit & Management. Expertin für Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.

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