Work-Life-Balance… Adé!

Lange hat der Begriff der Work-Life-Balance die Arbeitswelt dominiert. Zeit, sich von ihm zu verabschieden.

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Quelle: pixabay.de

Denkt man genauer über den Begriff der Work-Life-Balance nach, so steht auf der einen Seite die Arbeit und auf der anderen das Leben. Überspitzt gesagt wäre die Arbeit das Böse, das krank macht.

Studien zufolge macht jedoch nichts mehr krank als Arbeitslosigkeit. Denn wer arbeitslos ist, hat mehr Gesundheitsrisiken. Die betroffenen Männer und Frauen sind von vielen Beschwerden und Krankheiten häufiger betroffen als Erwerbstätige des gleichen Alter. Häufigste Diagnose sind Psychische Störungen und Verhaltensstörungen. So leiden nachweislich arbeitslose Menschen drei- bis viermal so häufig an psychischen Erkrankungen als Erwerbstätige.

Des Weiteren zeigen Befunde verschiedener nationaler und internationaler Studien, dass Arbeitslosigkeitserfahrungen bei Männer und Frauen mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko assoziiert sind.

,Arbeiten gehen` sollte daher als ein (großer) Bestandteil gesehen werden, der in das Leben integriert wird.

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Vera Fathi

Autorin bei Gesundheit & Management. Expertin für Gesundheitsförderung und Betriebliches Gesundheitsmanagement.